Familienverband Luyken



Günther Blumentritt (1892-1967)
Namensregister

Home
Kontakt

English

  Zu Günther Blumentritt:
Biographie
Bildergalerie
Verweise

Ludwigshafen, 2.12.2015


Günther Friedrich Aloys Blumentritt, Generation 11, Ref.Nr. 11-220s (BK1214)

Geboren: 10.2.1892 in München
Gestorben: 12.10.1967 in München (Alter: 75 Jahre)

Beruf: General der Infanterie

Vater: Günther Blumentritt
Mutter: Lina Rückarl

Gattin: Mathilde Schollmeyer
Heirat: 18.12.1920 in Marburg/Lahn

Kinder:
Anneliese Blumentritt (1923-2011)
U. B. (*1926)




Biographie Günther Blumentritt

Aus Wikipedia:

Vor dem Zweiten Weltkrieg
Blumentritt trat am 29. Mai 1911 als Fahnenjunker in das 3. Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 ein. Vom 5. Januar 1912 bis zum 28. September desselben Jahres ging er zur Danziger Kriegsakademie. Er wurde am 19. November 1912 zum Leutnant befördert. Nachdem Blumentritt, der mittlerweile Oberleutnant (22. März 1918) war, am 20. Februar 1919 sein erstes Regimentskommando übertragen worden war, wurde er am 1. April 1926 zum Operationsoffizier im Stab der 6. Division ernannt. Am 1. September 1933 folgte dann die Beförderung zum Major und am 1. Oktober 1938 die zum Oberst.

Zweiter Weltkrieg
Blumentritt wurde am 2. September 1939 in den Generalstab der Heeresgruppe Süd unter Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt versetzt, mit dem er auch am Polenfeldzug, 1939, teilnahm. In dieser Stellung begann eine lange und vertraute Beziehung zwischen Blumentritt und von Rundstedt. Er entwickelte zusammen mit Erich von Manstein einen Operationsplan für die deutsche Invasion Polens, der Fall Weiß genannt wurde. Am 23. Oktober 1939 wurde er dann zum Operationsoffizier im Generalstab der Heeresgruppe Süd ernannt und drei Tage später zur Heeresgruppe A versetzt. Er wurde am 25. Oktober 1940 zum Generalstabschef der 4. Armee und am 24. September 1942 zum Generalstabschef der Heeresgruppe D ernannt. Ab April 1945 war er Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Blumentritt.

Blumentritt wurde bei einem Zugunglück am 3. Januar 1943 schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Hannover gebracht. Der General der Infanterie (1. April 1944) wurde am 23. November 1944 Kommandeur des Armeekorps "Blumentritt" in der Heeresgruppe von Manteuffel an der Westfront und am 10. April 1945 Kommandeur der Heeresgruppe Blumentritt, ebenfalls an der Westfront.

Blumentritt war an einer Verschwörung in der deutschen Armee beteiligt, die das Attentat auf Adolf Hitler zum Ziel hatte. Nachdem das Attentat vom 20. Juli 1944 fehlgeschlagen war, wurden viele Offiziere gefangengenommen. Blumentritt wurde seiner Stellung enthoben. Allerdings hielt Hitler ihn für unschuldig und setzte ihn wieder als Kommandeur des XII. SS-Korps ein.

Nachkriegszeit
Blumentritts Gefangennahme durch die Briten erfolgte am 1. Juni 1945 in Schleswig-Holstein. Er war vom 1. Juni 1945 bis zum 1. Dezember desselben Jahres in britischer und vom 6. November 1947 bis zum 1. Januar 1948 in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft.

Günther Blumentritt starb am 12. Oktober 1967 in München.

Auszeichnungen
• Eisernes Kreuz
• zweiter Klasse (29. September 1914)
• erster Klasse (18. März 1916)
• Verwundetenabzeichen in Schwarz (Erster Weltkrieg)
• Deutsches Kreuz in Gold (26. Januar 1942)
• Medaille für die Winterkampagne in Russland 1941/1942 (7. August 1942)
• Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (13. September 1944)
• Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (18. Februar 1945)

Werke
• Von Rundstedt: The Soldier and the Man, 1952
• Deutsches Soldatentum im europäischen Rahmen, 1952
• Strategie und Taktik : ein Beitrag zur Geschichte des Wehrwesens vom Altertum bis zur Gegenwart, 1960
• Schlacht um Moskau. Erinnerungen über die Heeresgruppe Mitte. (In: Seymour Freiden - William Richardson (eds): The Fatal Decisions. New York, 1958.)

Literatur
• Dermot Bradley, Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Rövekamp: Die Generale des Heeres, 1912 - 1945 Band 2 (v. Blanckensee - v. Czettritz und Neuhauß), Biblio Verlag, Osnabrück 1939
• Charles Messenger: The Last Prussian: A Biography of Field Marshal Gerd von Rundstedt, 1875 - 1953, Brassey's, London 1991



Seitenanfang / English




Bildergalerie Günther Blumentritt


Gerd von Rundstedt
Günther Blumentritt
Hans Speidel
Erwin Rommel
La Roche-Guyon,
Frankreich, Mai 1944

Curd Jürgens als
General Blumentritt


Seitenanfang / English




Verweise Günther Blumentritt

Interne Verweise
• Heiratsanzeige, Chronikblatt 1921, Seite 7
• Bestandsaufnahme, Chronikblatt 1928, Seite 370


Externe Verweise
Eintrag in Wikipedia
Ausführliche Biographie (Englisch)
Island Farm (Englisch)



Seitenanfang / English