Familienverband Luyken



Chronikblätter 1972 (Band V)
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Ludwigshafen, 7.11.2015



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Lebensbilder der Verstorbenen

Hildegard Schüler geb. Schumann
1916 - 1968

Hildegard Schüler geb. Schumann (XI 187 WW II EL) wurde am 6. Januar 1916 als zweites Kind des Professors Dr. Otto Schumann und seiner Ehefrau Berta (X 140), einer Tochter von Gerhard Sardemann und Bertha geb. Luyken (IX 70, Enkelin von Johann Philipp Luyken und Henriette Hohdahl VII 17) in Essen geboren. Den größten Teil ihres Lebens verbrachte sie in Frankfurt/M., wo ihr Vater als Lehrer und später als Universitätsprofessor tätig war. Im Haus ihrer Eltern wohnte sie mit nur kurzen Unterbrechungen bis zu ihrem Lebensende.

Nach dem Abitur an der Elisabethenschule im Herbst 1934 trat sie bei der Buchhandlung Auffahrt in Frankfurt eine Lehre als Buchhändlerin an. Dort blieb sie über ihre Lehrzeit hinaus bis zum Jahre 1939. In dieser Zeit besuchte sie die Buchhändlerschule in Leipzig und lernte auch ihren Mann kennen. Karl-Gustav Schüler, am 10.  Januar 1912 in Remscheid geborener Sohn des Pastors Gustav Schüler und seiner Ehefrau Grete geb. Müller, hatte in Darmstadt Maschinenbau studiert und war kurz nach seinem Diplomexamen zum Kriegsdienst einberufen worden, der für ihn vorerst im Herbst 1940 endete. Die Hochzeit fand am 23. Dezember 1940 statt. Das junge Paar bezog in Frankfurt eine nette Wohnung. Allerdings wurden die beiden schon bald getrennt, da Karl-Gustav bei der Torpedo-Versuchsanstalt in Surendorf an der Ostsee Arbeit fand. So kam es, daß der Vater bei der Geburt seines


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Sohnes G. am 26. September 1941 nicht zugegen war. Erst im Sommer 1942 konnten Mutter und Kind in eine gemeinsame Bleibe bei Surendorf einziehen. Die Zeit dort war, obwohl sie nur ein paar Jahre dauerte und obwohl man dort, durch den Krieg bedingt, sehr primitiv leben mußte, für Hildegard eine sehr schöne Zeit. Als die Bombenangriffe das Wohnen dort unsicher machten, wurde die Familie nach Rottweil am Neckar evakuiert. Hier kam am 24. September 1943 die Tochter M. zur Welt.

Im September 1944 wurde Karl-Gustav wieder einberufen. Sein Einsatz führte an die Westfront, wo er am 13. Februar 1945 fiel. Eine dienstliche Mitteilung erhielt Hildegard darüber nicht. Sein Tod wurde erst ein halbes Jahr später durch Kameraden bekannt.

Hildegard stand nun mit zwei kleinen Kindern allein da, fand aber glücklicherweise wieder Aufnahme in ihrem Elternhaus. Sie meisterte mit viel Energie die schwere Zeit nach dem Kriege. Nach dem Tode ihres Vaters (23.10.1950) stand fest, daß sie die kommenden Jahre gemeinschaftlich mit ihrer Mutter verbringen würde. Diese Gemeinschaft, in der die beiden Kinder in Geborgenheit aufwachsen konnten, währte bis zu Hildegards Tod. Da im Buchhandel nach dem Krieg kein Unterkommen war, begann Hildegard, sobald dies im Jahre 1946 möglich war, mit der Ausbildung zum Lehrerinnenberuf. Diesen Beruf hat sie bis zuletzt mit viel Liebe ausgeübt und hat mit großem Verantwortungsgefühl stets versucht, allen Kindern gerecht zu werden.

Im Jahre 1965 mußte sich Hildegard einer Brustoperation unterziehen. Die Ärzte stellte Krebs fest. Mit ihrem großen Optimismus erholte sie sich schnell. Doch konnte der Krankheitsherd nicht restlos beseitigt werden, so daß eine Kur im Sommer 1968 zu spät kam. Am 15. Dezember wurde Hildegard von ihrem tapfer ertragenen Leiden für immer erlöst. Sie hatte noch am Abschluß der Berufsausbildung und an der Verheiratung ihrer beiden Kinder teilhaben dürfen, für deren Werden sie sich so stark eingesetzt hatte. Leider war es ihr nicht mehr vergönnt, die Geburt und das Gedeihen ihrer Enkel zu erleben.

Ihr Sohn G. hatte am 24.6.1966 die Lehrerin G. A. geheiratet; am 11.4.1970 wurde sein Sohn M. geboren. M. ist seit dem 1.7.1966 mit dem Gartenbau-Ingenieur und Lehrer T. K. verheiratet; der Ehe entstammt eine am 25.12.1970 geborene Tochter namens C..





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F. G. Luyken
1911 - 1972

Am 13. April 1911 wurde F. G. Luyken (XI 237 G) in Höchst am Main geboren, wo sein mit Elisabeth geb. König verheirateter Vater Fritz Luyken (X 188), ältester Sohn von Carl Luyken (IX 122)*) aus Gummersbach, als Amtsgerichtsrat tätig war.

Dem Vorbild seines Vaters folgend, studierte F. G. die Rechtswissenschaften, bestand am Oberlandesgericht sein Referendarexamen und später in Berlin die zweite Staatsprüfung. 1936 wurde er Assistent an der juristischen Fakultät der Universität Köln und war von 1943 bis 1945 an der gleichen Universität Universitätsrichter und Syndikus. Nach dem Krieg war er bis zu seinem Tode als Rechtsanwalt in Köln tätig.

Seine am 12. Februar 1943 in Bad Godesberg mit S. K. geschlossene erste Ehe wurde 10 Jahre später kinderlos geschieden. (S. L. betätigt sich unter diesem Namen als Journalistin.) Am 28. April 1945 heiratete F. G. in Köln R. S.. Dieser Ehe entstammt der am 29. Januar 1955 geborene Sohn G., der zur Zeit das humanistische Gymnasium "Hermann Josef  Kolleg" in Steinfeld besucht. Am 9. Januar 1972 starb F. G. an plötzlichem Herzversagen. Seine Urne wurde auf der Grabstätte seiner Eltern beigesetzt.


*) siehe Band V Seite 213 ff.


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Gegen 21 Uhr wurde der Abend auf das angenehmste durch eine gemeinsame Fahrt im Bus zur

Willibrordikirche

unterbrochen, vorbei an dem erhalten gebliebenen Mittelstück des 1717 bis 1722 unter Friedrich Wilhelm I. erbauten Berliner Tores, das eines der letzten Reste der alten Festung ist. In der Willibrordikirche erwartete uns bereits der Architekt Deurer, der uns durch die schön wiederhergestellte Sakristei in den Kirchenraum führte. Hier gab Walter (Ruhhof) einen Überblick über die Baugeschichte, aus der hervorzuheben ist, daß die heutige Kirche in der verhältnismäßig kurzen Zeit zwischen 1501 und 1531 nach den Plänen des aus der Kölner Dombauhütte hervorgegangenen Johann von Langenberg, der auch der Baumeister der Xantener Stiftskirche war, errichtet wurde. Die großzügige Anlage nach dem Schema einer Kathedralkirche gebauten fünfschiffigen Kirche zeugt von der Bedeutung, die die Stadt Wesel im ausgehenden Mittelalter hatte, als die Handelsbeziehungen der Stadt von Süddeutschland, Frankfurt und Köln bis tief nach Holland und lippe-aufwärts nach Westfalen reichten. Von der einstmals reichen Ausstattung der Kirche mit Schnitzaltären (ca. 38 im 16. Jahrhundert), zum Teil aus der berühmten Kalkarer Schule, ist heute nichts mehr vorhanden. Auch die bedeutende Ausmalung ist nicht erhalten geblieben - sie wurde bei der Restaurierung des 19. Jahrhunderts entfernt -, so daß die Willibrordikirche sich uns heute mit dem Weiß der Wände, dem Warmgrau der Sandsteinsäulen, Gewölberippen und Maßwerke in einer sehr purifizierten Form darbietet. Sie gilt jedoch auch heute noch als der ausdrucksstärkste Raum der ausklingenden Spätgotik am Niederrhein. Der Architekt Deurer machte uns in der Alyschlägerkapelle auf die bauliche Besonderheit des Gewölbes aufmerksam, bei dem unter dem eigentlichen Gewölberippenstern frei ein reich gegliederter zweiter Rippenstern hängt. Uns allen sind auch noch die kostbaren Messingleuchter in Erinnerung.

Nach einem kurzen Orgelvortrag des Domorganisten Kirch legte Bernhard an der Grabplatte von Daniel II und Margareta Hannes in der östlichen Wand der Alyschlägerkapelle (Ölschlägerkapelle) einen Kranz mit blauweißer Schleife nieder. Dieser Ort, in dessen Boden sich auch das Erbbegräbnis befindet, erschien besonders geeignet, derer zu gedenken, die seit dem letzten Familientag verstorben sind. Oswin verlas die Namen jener 33 Mitglieder unserer Familie. Es schloß sich ein weiteres Orgelspiel an, bei dem wir uns noch einmal der Feierlichkeit der Stunde hingeben konnten.

Auf dem Rückweg führte uns der Bus überraschend noch hinaus nach Ruhhof, wo wir aus dem Dunkel das von Walter liebevoll restaurierte, hell angestrahlte Haus auftauchen sahen. Der Abend fand seien gemütlichen Ausklang im Restaurant des Hotels Kaiserhof, in dem manche Gruppen noch bis spät in die Nacht hinein zusammensaßen.





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Hauptthema war die Vorbereitung des Weseler Familientages 1972. Die Durchführung wurde einem aus F. Luyken (Wesel), Gladys Luyken (Ruhhof) und Karl Luyken (Wesel) gebildeten Arbeitsausschuß übertragen. Ferner lag ein Vorschlag von Vetter Max von Pilgrim vor, die Familienmitglieder dazu anzuhalten, Fotokopien oder Abschriften von Standesamtsurkunden dem Familienarchiv bei eintretenden Geburts-, Eheschließungs- und Sterbefällen zu überlassen. Hierzu wurde bemerkt, daß solche Urkunden selbstverständlich sehr gern entgegengenommen werden, daß sich aber eine Forcierung der Angelegenheit nicht lohnt, da im allgemeinen die im Archiv aufbewahrten Anzeigen für die Zwecke desselben ausreichende Unterlagen ergeben. Henrich Luyken übernahm es, eine Art Dachverband ausfindig zu machen, dem sich Familienverbände zwecks Austausches von Material anschließen können. In Erfüllung dieser Aufgabe hat Henrich inzwischen den "Bund der Familienverbände e. V., 6 Frankfurt/Main 50, Deinhardtstraße 32", ermittelt und dem Vorstand die Satzung sowie Exemplare der von diesem Verein herausgegebenen "Blätter für Familienkunde und Familienpflege" zugänglich gemacht. Henrich will hierüber im nächsten Familienrat referieren.

2. In der Berichtszeit sind in den Jahren 1969, 1970 und 1971 3 Chronikhefte herausgegeben worden.

3. Weiterhin hatte sich der Altchronist Walter Luyken trotz seines hohen Alters wiederum bereit gefunden, das fällige Anschriftenverzeichnis auf-


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Nur zu schnell schlug die Stunde des Abschieds. Mögen sich alle gesund in 3 Jahren in Hamburg wiedersehen!

Vor der Heimfahrt suchte Meta Röder in dem nahe Wesel gelegenen Wallach in der Kirche und dem noch erhaltenen Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert nach Spuren von Johann Arnold Luyken (VII 11, 1766 bis 1807), der dort als Prediger gewirkt hatte3). Meta hofft, von da nach Ordnen des Kirchenarchivs noch weiter Nachrichten über diesen Vorfahren zu erhalten. Ebenfalls am Sonntagabend fanden sich einige Heimkehrer - nämlich Ruth Hartleb, ihre Schwester Else Scheben-Hartleb sowie Kühns und Haensels - mit Werner und W. O. in Süchteln, der Stadt der alten Leuken'schen Apotheke4), zu einem kleinen Leuken-Familientag zusammen, wobei sich die beiden Vettern Walter Kühn und Werner Otto seit 1917 erstmals wiedersahen.


3) siehe Band IV S. 168.
4) siehe Band IV S. 166.


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Uhren im Hause Luyken
von Henrich Luyken, Gummersbach (XI 243 G)

Ende 1954, "zwischen den Jahren", wie man im Oberbergischen zu sagen pflegt und damit die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr meint, bekam Dr. Herbert Luyken in Gummersbach (X 190) Besuch von einem Zeitungsreporter, der von der Uhrensammlung im Hause Luyken gehört hatte. Bald erschien in der Oberbergischen Volkszeitung ein Artikel, aus dem ich zitiere:

"Im Hause Luyken besteht der Brauch, an Festtagen alle vorhandenen Uhren aufzuziehen. Das gibt dann um 12 Uhr immer eine ganz schöne Musik von den etwa 30 Uhren, die Dr. Herbert Luyken im Laufe von 35 Jahren gesammelt hat. Das Erstaunlichste an dieser Uhrensammlung ist, daß die Chronometer, die Zeitmesser aus verschiedenen Jahrhunderten, alle gehen. Natürlich ist ihr Besitzer im Laufe der Jahrzehnte selbst ein halber Uhrmacher geworden, und wenn er von seinen Uhren spricht, dann spürt man den Zauber, der von diesen Uhren ausgehen kann."

Als Herbert Luyken im April 1956 starb, hieß es im Nachruf:

"Wer vertrauter mit ihm wurde, der wird sich zu erinnern wissen, daß Dr. Luyken's Liebe und Geschick neben dem pulsierenden Herzen auch dem tickenden Zeitmaß des Uhrwerkes gehörte. Technische Liebhaberei - und er war darin mehr als ein Amateur - bedeutete ihm Ausgleich und Erholung vom ärztlichen Beruf."


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Mein Vater Herbert Luyken hat wohl als Sohn eines Druckereibesitzers*) eine gehörige Portion technischen Verstandes mit auf die Welt bekommen. Schon während der Kriegsjahre 1914-18 tüftelte er als Sanitätsoffizier an technischen Problemen herum. Er baute dampfkesselbetriebene Desinfektions- und Entlausungsanlagen, er baute die damals vorhandenen Autos um zu fahrbaren Operationssälen oder zu Stromaggregaten. Und da er 1913 in Elisabeth Wagner die Tochter eines Fabrikanten für elektrische Uhren in Wiesbaden heiratete, war es verständlich, daß sein technisches Verständnis in erster Linie der Uhr galt. Zur Verlobung schenkte der Schwiegervater eine alte friesische Stuhluhr (um  1750), und zur Hochzeit wurde das ganze Haus mit einer elektrischen Uhrenanlage versehen, mit großer Hauptuhr im Wohnzimmer und Nebenuhren in fast allen anderen Wohnräumen. Bei Hausbesuchen auf den umliegenden Dörfern fand sich manch alte Uhr auf dem Speicher und wanderte als Geschenk aus Dankbarkeit für ärztliche Hilfe ins Haus. Aber auch manche Uhr kam als "Patient" und wurde vom "Uhrendoktor" repariert, wenn der richtige Uhrmacher meinte, es lohne sich nicht mehr. Eine kleine Kuckucksuhr heißt heute noch das "Schwesternührchen": eine Krankenhausschwester gab es dem Doktor zur Reparatur, wechselte darüber die Stellung und vergaß, die Uhr abzuholen. Jedes Jahr zu Weihnachten wurde entweder eine vorhandene Uhr überholt oder aber eine "neue alte Uhr" restauriert. Im Kriegsjahr 1941 kam eines Tages unbestellt und mit unbekanntem Absender eine Nachnahme von 30 Mark an, ein Pappkarton mit rappelndem Inhalt und einem Loch,


*) Carl Luyken IX 122, Sohn von Friedrich Luyken VIII 62, dem Begründer des Astes Gummersbach und erstem Inhaber der Druckereifirma Friedrich Luyken.





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aus dem eine Eisenstange etwa 4 cm herausragte. Was war drin? Eine japanische Tischuhr, mehr oder weniger in Einzelteilen, geschickt von einem uns völlig Fremden, der irgendwie gehört hatte, daß der Dr. Luyken alte Uhren sammle. Mit Hilfe von Schwager Ernst Wagner und seiner Uhrenfabrik wurde der Torso repariert, und heute ist die Japaneruhr das Prunkstück meiner Sammlung.

Herbert Luyken vererbte seine Liebe zu alten Uhren auf seine beiden Söhne Henrich und Fritz, die sich in seine Sammlung teilten und beide weiter sammeln. Bei mir fing das so an:

Eines Tages, kurz vor dem Kriege, kam mein Vater nach Hause mit einem alten Regulator unter dem Arm. Der Kasten war arg ramponiert. Vaters Freund, der Uhrmacher Piwowarski, hatte die Uhr in einem Anfall von Jähzorn kurzerhand aus dem Fenster seiner Werkstatt geworfen, glücklicherweise in den Garten auf ein Blumenbeet. "Sieh mal, ob Du die wieder ans Laufen kriegst?!" Mit diesen Worten bekam ich meine erste alte Uhr. Sie geht noch heute! So wurde ich Uhrenfreund und Sammler mit der Vorliebe für Schwarzwälder und Bergische Bodenstanduhren, beide hergestellt in Handarbeit von einfachen Leuten, die als Bauern die Uhrmacherei meist als Nebenberuf in der Winterzeit betrieben.


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Druck: Friedrich Luyken GmbH, Gummersbach





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